Maria Pawlowna,
Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach

 

Die Tochter des russischen Zaren Paul I. heiratete im August 1804 den Erbprinzen Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Da sie nicht nur über erheblichen politischen Einfluss, sondern auch über große finanzielle Mittel verfügte, wurde sie nach Carl Augusts Tod zu einer bedeutenden Persönlichkeit für die kulturelle Entwicklung Weimars.
Neben ihrem karitativen Wirken förderte sie Bildung und Musik, setzte sich für Verbesserungen in Landwirtschaft und Gartenbau ein und unterstützte Maßnahmen zur Landesverschönerung in der Umgebung der Residenzstadt.
Ihren Sommersitz nahm sie in Belvedere. Dort hielt sie sich bevorzugt im Russischen Garten auf, den ihr Carl Friedrich im Jahr 1811 nach dem Vorbild des "Höchsteigenen Gartens" am Pawlowsker Zarenpalais hatte anlegen lassen.