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Veste Heldburg

 
Veste Heldburg
Freifraukemenate

Neue Dauerausstellung

ab 20. Mai 2014

Gebautes Ideal – Herzog Georg II. und die Veste Heldburg

Die Burgenrenaissance des 19. Jahrhunderts kennt viele Spielarten – eine sehr persönliche wandte Georg II. auf der Veste Heldburg an. Ab 1875 ließ er die
lange vernachlässigte Anlage zu einem romantischen Bergschloss ausbauen. Anders als den meisten seiner Standesgenossen ging es dem Meininger Herzog dabei weniger um dynastische Repräsentation. Vielmehr verlieh er der Veste die Aura eines privaten Refugiums, indem er seine unstandesgemäße dritte Gemahlin nach ihr benannte: Freifrau von Heldburg. Kunstgeschichtlich versiert, ließ er die Burgsilhouette romantisch idealisieren, die Innenräume aber im Stil der jeweiligen Erbauungszeit ausstatten. Infolge des Brands 1982 schien der Großteil der Raumausstattungen für immer zerstört. Bei der jüngst abgeschlossenen Sanierung war es jedoch möglich, zumindest Teile davon wiederherzustellen. Gemeinsam mit der jetzt neu gestalteten Ausstellung zeugen sie von dem bedeutenden Platz, den die Heldburg in der Burgenrenaissance einnimmt.

Kontakt


Veste Heldburg

Burgstr. 1
98663 Bad Colberg-Heldburg
Öffnungszeiten:
Di–So 10.00–17.00 Uhr

Förderverein Veste Heldburg
Telefon: 036871-21210
veste@bad-colberg-heldburg.de
www.bad-colberg-heldburg