Schloss Altenburg

Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg

 
Festsaal
Corps de Logis
Sibyllenkabinett

Das Altenburger Schloss ist ein vielgestaltiges Bauensemble mit beinahe tausend Jahren Geschichte. Daraus ergeben sich für den heutigen Besucher Spannung, Kontrast und ästhetischer Reiz gleichermaßen.

Als Burg und Verwaltungszentrum diente die Anlage einst Königen, Kaisern und Kurfürsten als zeitweiliger Aufenthaltsort. Die Burg war 1455 Schauplatz des legendären Sächsischen Prinzenraubes. Später residierten hier die Herzöge von Sachsen-Altenburg in zwei Erblinien.

Das heutige Erscheinungsbild ist im Wesentlichen das Resultat des barocken Um- und Ausbaus von 1706 bis 1744. Fürstliche Wohnräume mit historischen Stuckaturen, Deckengemälden und Wandfassungen, einiges davon im 19. Jahrhundert überformt, ergeben ein vielseitiges Ensemble. Prägnant ist die spätgotische Schlosskirche mit der Trost-Orgel von 1739. Die Anfänge des heutigen Schloss- und Spielkartenmuseums gehen auf das Jahr 1920 zurück. Erst 1923 kam die Spielkartenabteilung hinzu. Die Sammlungen gründen sich vor allem auf die ehemals herzogliche Rüst- und Antiquitätenkammer.

Verschiedene Gattungen des Kunsthandwerks wie ostasiatische Porzellane, aber auch Gemälde sind wesentliche Bestandteile der Sammlungen. Die Porzellankollektion des Bernhard August von Lindenau (1779-1854) ist dabei ein Höhepunkt von Sammlung und Ausstellung. Ein beeindruckendes Zeugnis fürstlicher Sammeltätigkeit ist das 1734/1735 entstandene Sibyllenkabinett, in dem Porzellan und andere Kunstgegenstände versammelt sind.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertage:
9.30 – 17.00 Uhr,
letzter Einlass 16.30 Uhr

Führungen für Einzelbesucher
in die Festräume und die Schlosskirche zu jeder vollen Stunde.
Erste Führung 10.00 Uhr,
letzte Führung 16.00 Uhr.
Gruppenführungen nach Vereinbarung.

Kontakt

Schloss- und Spielkartenmuseum
Schloss 2
04600 Altenburg

Telefon: 0 34 47 - 51 27 12
Fax: 0 34 47 - 51 27 33

E-Mail 
Internet

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