Park Altenstein mit Schloss

 

Der Schlosspark Altenstein mit der Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Meiningen gehört mit einer Fläche von 160 Hektar zu den größten Landschaftsparks in Mitteldeutschland. Die Anlage ist geprägt durch die kunstvolle Verschmelzung der gartenkünstlerischen Gestaltung mit den landschaftsprägenden Felsformationen.

Der Park entwickelte sich ab 1798 unter Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen zu einem sentimental-romantischen Landschaftspark. Zahlreiche Parkarchitekturen wie etwa das Chinesische Häuschen oder die Teufelsbrücke wurden errichtet. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren mit Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Carl-Eduard Petzold und Peter Joseph Lenné drei der bekanntesten deutschen Gartenkünstler auf dem Altenstein tätig. Sie ergänzten den Park durch gezielte Pflanzungen und systematisch angelegte Sichtachsen.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ Herzog Georg II. das barocke Schloss nach dem Vorbild englischer Landsitze umbauen.
Im Umfeld des Schlosses wurde ein Innenpark mit Blumenbeeten angelegt. Das berühmteste ist das große Teppichbeet südlich des Schlosses.

1982 brannte das Schloss nahezu vollständig aus. Nach der Sanierung werden hier eine Brahms-Gedenkstätte und eine Chinoiserie-Sammlung zu sehen sein.
Herzog Georg II. und seine Gattin, Helene Freifrau von Heldburg, hatten hier unter anderem Johannes Brahms empfangen, der mit Musikern des Meininger Hofes Aufführungen seiner Kompositionen im kleinen Kreis bot.

Kontakt

Schloss- und Parkverwaltung Altenstein
Schloss Altenstein
36448 Bad Liebenstein

Telefon:  03 69 61 / 7 25 13

Internet