Schlosspark Altenburg

 
Schlossgarten
Blühende Magnolie Schlossgarten
Schlosspark mit Teehaus

Östlich des Altenburger Schlosses erstreckt sich der Schlossgarten, ein Park mit langer gartenkünstlerischer Tradition. Herzog Johann von Sachsen (1570 – 1605) hatte bereits am Ende des 16. Jahrhunderts einen großzügig bemessenen Garten im Stil der Renaissance anlegen lassen.

Für die Pflanzungen griff man auf einheimische und fremdländische Gewächse zurück. Neben Wasserspielen und einem Irrgarten war auch ein Küchengarten in die Anlage integriert.

Der Park war Schauplatz prunkvoller Feste und anderer Ereignisse des höfischen Zeremoniells. Nach einer Zeit des Verfalls nahm sich Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1676 – 1732) der Umgestaltung des Parks an. Ein vorhandenes Ballhaus wurde zum Schlossgartentheater umgebaut. Ein „neues Lusthaus“ mit lichtdurchflutetem Gartensaal, das heutige Teehaus mit Orangerie, ersetzte einen Vorgängerbau und die Pomeranzenhäuser. Zur Orangerie gehörten Zitrusbäume, aber auch Kaffe- und Lorbeerpflanzen.

Im ausgehenden 18. Jahrhundert begann die Umgestaltung zum Landschaftspark zunächst mit der Anlage unregelmäßig verlaufender Wege und asymmetrischer Flächen.
Baum- und Strauchgruppen ersetzten die architektonisch angelegten Gartenkompartimente. Am Rand der Parkanlage wurden im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Bauten wie das für seine Sammlung früher italienischer Tafelmalerei bekannte Lindenaumuseum, das Naturkundliche Museum und die Herzogin-Agnes-Gedächtniskirche ergänzt.

Heute macht vor allem der reiche historische Baumbestand im Zusammenspiel mit den Bauwerken verschiedener Epochen den Reiz des Altenburger Schlossgartens aus.

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Schloss- und Spielkartenmuseum
Schloss 2
04600 Altenburg

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